Neun Fragen an sich selbst.
Die neun Fragen beziehen sich auf die Glücksspielstörung (ICD-11: 6C50; deutsche Fassung bislang nur als nicht-amtliche BfArM-Testversion), in der DSM-5-Terminologie "Störung durch Glücksspielen". Sie bilden die neun Kriterien der Störung durch Glücksspielen (DSM-5) allgemein verständlich ab, dasselbe System, nach dem auch der Glücksspiel-Survey misst. Beziehen Sie Ihre Antworten auf die letzten zwölf Monate; auch das DSM-5 stellt auf diesen Zeitraum ab. Die Fragen helfen Ihnen, Ihr eigenes Spielverhalten einzuordnen. Niemand außer Ihnen sieht das Ergebnis.
- Dauert etwa drei Minuten
- Anonym, nichts wird gespeichert
- Jederzeit abbrechbar
Die Fragen formulieren die neun Kriterien der Störung durch Glücksspielen (DSM-5) in eigener, allgemein verständlicher Sprache; sie werden hier nicht mit den Kriterien der ICD-11 (Glücksspielstörung, 6C50) vermischt. Es handelt sich um kein geprüftes diagnostisches Verfahren; die Fragen ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Einschätzung.
Ihre Einordnung
Ein guter nächster Schritt
Eine Beratung ist kostenlos und unverbindlich, per Telefon, im Chat oder vor Ort. Sie entscheiden, wie viel Sie erzählen.
Diese Einordnung ist keine Diagnose. Sie beruht allein auf Ihren eigenen Angaben und wurde weder gespeichert noch übertragen. Eine belastbare Einschätzung kann nur eine Fachkraft geben.
Neun Fragen an sich selbst.
Gehen Sie die Fragen in Ruhe durch und zählen Sie, wie oft Sie mit Ja antworten. Beziehen Sie Ihre Antworten auf die letzten zwölf Monate; auch das DSM-5 stellt auf diesen Zeitraum ab. Die neun Fragen bilden die neun Kriterien der Störung durch Glücksspielen (DSM-5) allgemein verständlich ab. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
- Kreisen Ihre Gedanken häufig ums Spielen, auch in Momenten, in denen Sie gar nicht spielen?
- Brauchen Sie inzwischen höhere Einsätze, damit sich das Spielen noch so anfühlt wie früher?
- Haben Sie sich vorgenommen, weniger zu spielen, und es dann doch nicht durchgehalten?
- Fühlen Sie sich unruhig, gereizt oder leer, wenn Spielen gerade nicht möglich ist?
- Nutzen Sie das Spielen, um Druck, Sorgen oder schlechte Stimmung eine Weile auszublenden?
- Kommt es vor, dass Sie nach einem Verlust weiterspielen, um das Geld zurückzuholen?
- Halten Sie vor anderen zurück, wie viel Zeit oder Geld tatsächlich ins Spielen fließt?
- Waren Sie schon darauf angewiesen, dass andere Ihnen Geld geben, um durch das Spielen entstandene Geldnot zu überbrücken?
- Hat das Spielen einer Beziehung, Ihrer Arbeit oder Ihrer Ausbildung bereits geschadet?
Wie Sie das Ergebnis einordnen
Null bis ein Ja: Im Moment spricht wenig für ein Problem.
Zwei bis drei Ja: Einiges davon sollten Sie ernst nehmen. Dieses Ergebnis ist keine Diagnose. Beobachten Sie Ihr Spielverhalten und sprechen Sie bei Zweifeln mit einer Beratungsstelle, bevor sich etwas verfestigt.
Vier oder mehr Ja: Im DSM-5 wird ab vier erfüllten Kriterien innerhalb von zwölf Monaten von einer Störung durch Glücksspielen ausgegangen; diese Auswertung orientiert sich an dieser Schwelle, ersetzt aber keine Diagnose. Ein zeitnahes Gespräch mit einer Suchtberatungsstelle ist ein guter nächster Schritt. Beratung ist anonym, kostenlos und auch telefonisch erreichbar.
Die Fragen formulieren die neun Kriterien der Störung durch Glücksspielen (DSM-5) in eigener, allgemein verständlicher Sprache; sie werden hier nicht mit den Kriterien der ICD-11 (Glücksspielstörung, 6C50) vermischt. Es handelt sich um kein geprüftes diagnostisches Verfahren; die Fragen ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Einschätzung.